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Fragen und Antworten zum Thema Feng Shui

Was bedeutet Feng Shui und wie lautet die Übersetzung?

Feng Shui heißt "Wind" und "Wasser".

Wind steht für die lebensnotwendige Atemluft, aber auch für den Wind, der in der Natur vielfältige Funktionen übernimmt.

Wasser steht für die lebensnotwendige Flüssigkeit für Mensch, Tier und Natur.

Wind und Wasser sind einerseits existentielle, lebenserhaltende Elemente. Auf der anderen Seite zeigen sie sich in Form von Unwettern und Naturkatastrophen, die das, was der Mensch aufgebaut hat, zerstören und dem Menschen Leid bescheren können.

"Wind" und "Wasser" sind der natürliche Ausdruck der um uns wirkenden, sich ständig erneuernden Lebenskraft, die vom Wind zerstreut und vom Wasser gesammelt werden. Sie zeigen das ganze Spektrum des Lebens auf.

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Wie und wo ist die Lehre des Feng Shui entstanden?

Man geht davon aus, dass Feng Shui vor mehr als 3000 Jahren seine Anfänge nahm. Zunächst waren es Mönche in den Klöstern, die die Vorgänge der Natur genau beobachteten und aufzeichneten. Dabei stellten sie immer wiederkehrende Zyklen fest und damit bestimmte Abläufe in der Natur, die sich entsprechend dieser Zyklen wiederholten.

Auf diese Weise wuchs das Verständnis des Menschen, wie er sich der Natur anzupassen hatte, um ein möglichst ungefährdetes und somit langes Leben zu führen.

Die Prinzipien des Feng Shui waren überall auf der Erde bekannt. Bereits unsere Vorfahren wussten um die Energieflüsse in der Erde und hatten sehr rasch gelernt, im Einklang mit der Natur zu leben.

Viele "Überlebensregeln" aus dieser Zeit sind auch heute noch sehr tief in uns verankert und entscheiden zwar nicht mehr über Leben oder Tod, oftmals aber über Erfolg oder Misserfolg.

Die Grundsätze des Feng Shui wurden auch in der Antike von den Griechen und Ägyptern angewendet. Später waren es die Bruderschaften, die dann schon etwas fortgeschrittener das Wissen um den Standort und Grundriss, das Wissen um Einrichtung, Kunst und Farbe beim Bau von Schlössern, Herrschaftssitzen, Kathedralen usw. gezielt einsetzten.

So hat sich das Wissen um Feng Shui bis heute weiterentwickelt.

Das heißt, so ganz ungetrübt lief das im Verlauf der Geschichte nicht ab. In vielen Teilen der Erde ist das Wissen verloren gegangen. Seit ungefähr 10 Jahren gibt es eine regelrechte Feng Shui Welle, die uns das alte verlorene Wissen wiederbringt. Dabei gilt es aber zu beachten, dass wir das Wissen nicht ungefiltert übernehmen, sondern in unseren westlichen Kontext setzen.

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Was bewirkt Feng Shui für den Anwender?

Feng Shui optimiert das Lebens- und Arbeitsumfeld des Menschen, indem so weit als möglich die positiven, unterstützenden Energien nutzbar gemacht werden. Das stärkt den Menschen und vergrößert sein natürlich vorhandenes Kraftpotenzial, weil bisher störende Einflüsse reduziert werden, die unter Umständen sehr kraftraubend sein können.

Die erfolgreiche Anwendung von Feng Shui setzt eine gute Analyse des Umfeldes voraus, in dem sich der Mensch hauptsächlich bewegt, also seines Zuhauses und/oder seines Arbeitsplatzes. Es geht darum, zu erkennen, welche Energien das Umfeld für den Menschen bereitstellt, wie er sie bisher nutzt und vor allem, wie eine deutliche Verbesserung der momentanen Situation zu erreichen ist.

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Wie definiert Feng Shui den Begriff Energie?

So wie alles im Leben zwei Seiten hat, unterscheiden wir zwischen "hemmenden" und "unterstützenden" Energien, die sich naturgemäss im Lebensumfeld des Menschen etablieren.

Es handelt sich hier sowohl um kosmische Energien als auch um Energien des Erdmagnetfeldes, die zu einem grossen Teil errechnet werden, einige können visuell oder auch mit Hilfe einer guten Intuition wahrgenommen werden.

Die Erfahrung zeigt, dass sich kaum ein Mensch ausschliesslich in den unterstützenden Bereichen aufhält, oftmals sogar gerade in den kraftraubenden Bereichen.

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Was sind die Grundlagen des Feng Shui?

Die Grundlagen sind:

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Yin und Yang

Ein Hauptprinzip des Feng Shui ist die Ausgewogenheit der Gegensätze. Unser Leben definiert sich zwischen diesen beiden Polen: Tag und Nacht, Aktivität und Ruhe, Licht und Dunkelheit, Freude und Trauer usw.

Wieder finden sich hier die zwei Seiten der Medaille. Doch es braucht unbedingt eine Balance dieser Pole. Ohne die Trauer könnten wir die Freude nicht mehr definieren. Würden wir aktiv sein ohne die nötige Ruhepause, würden wir irgendwann umfallen wie ein Stein. Hätten wir nur Dunkelheit, würden wir bald depressiv werden...

Die Balance zwischen den Polen im Leben eines Menschen stellt eine grundlegende Aufgabe im Feng Shui dar. Hierbei geht es vorrangig um die Balance von Yin und Yang beim Planen von Neubauten sowie beim Gestalten und Einrichten von Neuem und bereits Bestehendem.

Das Werkzeug zur Gestaltung von Yin und Yang finden wir in der gezielten Auswahl von Farben, Formen und Materialien, in der Gestaltung von offenen, hellen, weiträumigen Zimmern und Oasen, die Zurückgezogenheit und Regeneration unterstützen.

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Fünfelementelehre

Sie stellen das Grundhandwerkszeug des Feng Shui dar. Hat man einen Begriff im Feng Shui, kann man davon ausgehen, dass er für eine lange Reihe von Entsprechungen steht.

Die fünf Elemente Holz, Feuer, Wasser, Metall und Erde zeigen uns das sehr deutlich: Holz steht zum Beispiel für das Material Holz, für alles säulenförmige, für sämtliche Grüntöne, für die Himmelsrichtung Osten, auf gesundheitlicher Ebene unter vielem anderen für Leber- und Gallenblasenprobleme, auf der psychologischen Ebene für Frustration und Jähzorn, für Gesundheit und Familie... und das ist noch nicht alles.

Die Analogien der fünf Elemente ermöglichen den gezielten Einsatz von Feng Shui Korrekturen.

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Ba Gua

Die Übersetzung für Ba Gua bedeutet die "Acht Trigramme". Das Ba Gua basiert auf den Energien des Erdmagnetfeldes und beschreibt die individuellen Energien unserer acht Himmelsrichtungen. Für die Planarbeit wird das entsprechende Gebäude gradgenau gepeilt und die Himmelsrichtungen auf den Plan übertragen. Diese Arbeit ist für die Beratungstätigkeit grundlegend.

Sie unterscheidet sich streng von der Technik des Drei-Türen-Bagua, die sehr weit verbreitet ist und wesentlich einfacher strukturiert ist. Das Ergebnis ist leider auch entsprechend einfach, d.h. bei weitem nicht so aussagekräftig, und kann überdies nicht für weitere Analysen des Hauses herangezogen werden.

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TCA - Traditionelle Chinesische Astrologie

Das Horoskop der Traditionellen Chinesischen Astrologie (TCA) ist ein hervorragendes Instrument, sich selbst zu erkennen. Vergangene Erlebnisse können in der Rückschau besser oder auch überhaupt erst verstanden und nachvollzogen werden, zukünftige Ereignisse können tendenziell eingeschätzt werden.

Der Sinn einer Horoskoperstellung im Rahmen einer Feng Shui Beatung liegt u.a. darin, das momentane Potential und aktuelle Herausforderungen zu erkennen und angemessen zu handeln.

Im Gegensatz zur westlichen Astrologie bietet die TCA die Möglichkeit, störende Einflüsse wie Oppositionen, Dissonanzen oder Quadrate über das Erkennen hinaus, durch geeignete Korrekturmaßnahmen im Wohnbereich zu schwächen und somit den Menschen zu entlasten.

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Mystische Schule der Fliegenden Sterne = Xuan Gong Fei Xing

Die Fliegenden Sterne, die die "hohe Schule" des Feng Shui repräsentieren, stellen eine besonders wirkungsvolle und kraftvolle Technik der Analyse und daraus resultierender Feng Shui Maßnahmen dar. Bevor der Auszubildende mit der Technik der Fliegenden Sterne vertraut gemacht wird, hat er bereits 9 Wochenenden reichhaltiges Feng Shui Programm absolviert.

Die Xuan Gong Fei Xing Technik dient der tiefgreifenden Analyse des Hauses, sie stellt sozusagen das Horoskop des Hauses dar, weil hier die kosmischen Energien für das Haus berechnet werden. Die Aussagen, die auf dieser Ebene getroffen werden, decken sich nicht selten mit Aussagen aus der TCA und verweisen somit auf sehr wichtige Potentiale und/oder Herausforderungen für den Menschen.

© 2006-2007 Claudia Kruppa nach oben Impressum